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Brustultraschall

Die beste diagnostische Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs ist die Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust)
Der Brustultraschall kann die Mammografie nicht ersetzen, weil Kalkablagerungen als frühester Hinweis auf eine Brustkrebsentstehung nur in der Mammografie erkennbar sind.

Die Früherkennung kann durch eine Brustultraschalluntersuchung jedoch verbessert werden. Aufgrund einer verbesserten Gerätetechnik gewinnt der Brustultraschall zunehmend an Bedeutung, insbesondere vor Beginn der Wechseljahre, wenn das Brustdrüsengewebe noch dichter ist. Sie ist der alleinigen Tastuntersuchung überlegen. Bereits Tumore ab 3-5 mm Größe können erkannt werden. Der Brustultraschall stellt keine Strahlenbelastung dar.

Aber auch für die über 50-Jährigen ist der Brustultraschall eine sinnvolle Ergänzung zur Mammografie. Denn 10-15% der Tumore sind nicht in der Mammografie, wohl aber im Ultraschall erkennbar.

Daher ist unseres Erachtens ein Ultraschall der Brust für alle Frauen ab dem 30. Lebensjahr sinnvoll.

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