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Qualifizierte Nachsorge

Wir betreuen Sie in der Nachsorge bei Brustkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs und Krebs der äußeren Genitalien. Neben der Ultraschalldiagnostik hat das Gespräch einen besonderen Stellenwert in der Nachsorge. Zum einem weil körperliche Veränderungen und Beschwerden, die neu aufgetreten sind, häufig wichtige Hinweise für die Behandlung geben. Zum anderen kann das Gespräch über ihre psychische Befindlichkeit sie entlasten und neue Perspektiven aufzeigen.

Die qualifizierte Nachsorge dient dazu, die Lebensqualität im Alltag so weit wie möglich wieder herzustellen und Rückfälle so früh wie möglich zu erkennen. Ist die Primärbehandlung abgeschlossen, werden zunächst in vierteljährlichen Abständen Untersuchungen durchgeführt. Nach dem dritten Jahr werden die Abstände größer.

Für die Nachsorge hat die Deutsche Krebshilfe Leitlinien entwickelt. Wir betreuen Sie bewährt leitliniengerecht, wenn nicht inidviduelle Erfordernisse ein anderes Vorgehen nahelegen. Welche Untersuchungen vorgesehen sind, entnehmen Sie dem Nachsorgepass des Niedersächsischen Krebsregisters, bei dem wir alle Patientinnen, die ihr Einverständnis geben, anmelden.
Die medizinische Forschung bringt die Behandlung von Tumorerkrankungen immer weiter voran. Zur kontinuierlichen Fortbildung gehört daher für uns neben Kongressen und Vorträgen auch die Mitgliedschaft im Onkologischen Arbeitskreises Osnabrück.

Zur Nachsorge bei Tumorerkrankungen finden Sie weitere Informationen unter:
www.frauenaerzte-im-netz.de
www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten

Patientinnen mit Brustkrebs können sich in ein Disease-Management-Programm einschreiben. Dies ist ein systematisches und interdisziplinäres Behandlungsprogramm für chronisch erkrankte Menschen. Mit Hilfe dieser informativen Programme soll eine gut abgestimmte und kontinuierliche Betreuung und Behandlung der Patientin sichergestellt werden. Dazu gehört, dass alle behandelnden Ärzte, wie niedergelassene Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Brustzentren sowie Krankenhäuser, Apotheken und Reha-Einrichtungen zusammenarbeiten und jederzeit über den aktuellen Therapiestand informiert sind. Außerdem werden alle Therapieschritte auf der Basis wissenschaftlich gesicherter Maßstäbe abgestimmt und durchgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie über Ihre Krankenkasse.

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